Stadtmuseum

Darbietungen zur Stadtgeschichte

In unmittelbarer Nähe des Rathauses ist das Stadtmuseum im Gebäude der ehemaligen „Alten Feuerwache“ untergebracht. Es gliedert sich in folgende Abteilungen:

  • Sammlung erdgeschichtlicher Funde, von Fossilien, Pflanzen- und Tierresten sowie menschlichen Gerätschaften aus der Kärlicher Tongrube. Die Artefakte sind bis zu einer Million Jahre alt.
  • Sammlung archäologischer Funde von der Jüngeren Steinzeit bis zur fränkischen Zeit.
  • Sammlung alter Karten und Bilder - vor allem aus dem 18. Jahrhundert - sowie ehemaliger Gebrauchsgegenstände.

  • Belege zu Religiosität und Volksfrömmigkeit – 18. bis 20. Jahrhundert.
  • Ortsgeschichte in Steinmälern: Grabkreuze und Grenzsteine.
  • Ausstattung einer Schulklasse – bis ca. 1955.

Das Stadtmuseum ist sonntags von 15  bis 17 Uhr geöffnet und bietet mit seinen liebevoll gepflegten und stets ergänzten Exponaten einen anschaulichen Überblick über Vorgeschichte und Historie Mülheim-Kärlichs.

Verein „Museumsfreunde Mülheim-Kärlich“
Der Verein ist gemeinnützig anerkannt und hat zurzeit rund 100 Mitglieder.  Vorrangiges Ziel ist, die Belange des Museums intensiv zu betreuen.
Vorsitzender: Oswald Senner (02630-4789) Museumsleiter: Winfried Henrichs (02630-2642). Infos: www.stadtmuseum.muelheim-kaerlich.de



Museumsdirektor Winfried Henrichs leitet das städtische Museum mit viel Hingabe




Auch das alte Stadtwappen des Stadtteils Kärlichs befindet sich im Fundus des Museums.




Am Südrand der Stadt:  wo die alten Römer lebten

 Im Jahre 1983 wurden die Mauerreste eines römischen Gutsho­fes, einer „Villa rustica“, bei der Bimsausbeute an der Jungenstraße im südlichen Stadtbereich entdeckt. Das bis zu einer Höhe von 80 cm erhaltene Mauerwerk, 70 m x 35 m groß, wurde restauriert. Hier sind auch eine antike Fußboden- und Wandheizung sowie ein original erhaltenes Badebe­cken aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. zu bewundern.