"Villa Mannheim" (Privatgelände zwischen "Burgstraße" und "Am Schlossgraben")

1804 wurde der sich bis nach Mülheim erstreckende kurfürstliche Burggarten in einzelne Parzellen unterteilt und von der französischen Domänenkammer an Privatpersonen versteigert. So kam auch das Areal entlang der Burgstraße in private Hand.

Im oberen Teil erbaute die Familie Mannheim 1899/1900 eine Gründerzeit-Villa im Stil des Historismus. Der beim Bau verwendete Bimsbaustein stammte aus der Schwemmsteinabteilung der familieneigenen Firma Johann Mannheim und zeichnet sich durch besondere Qualität aus. Für die Gestaltung der Hausecken sowie Tür- und Fensterfassungen wurden aus optischen und statischen Gründen Ziegelformsteine verwendet. Die Villa wurde 2006/07 restauriert. Das unterhalb liegende Gelände war als Parkanlage gestaltet.